Neu: Das WillGym® S

Wir dürfen vorstellen: das jüngste Mitglied der WillGym Familie: das WillGym S.

 

Warum haben wir das Will Gym S auf den Markt gebracht?

Das „S“ steht für „small“ – und das war unser wichtigstes Anliegen, als wir das WillGym S entwickelt haben: Es soll in einen kleinen Garten passen, ohne dass es viel Platz wegnimmt. Und trotzdem soll der/die Nutzer/In möglichst viele Übungen an dem Gerät machen können und dabei die Einstellungen leicht verändern können.

Die drei Stationen Klimmzug- Dip-Einheit und Box-Jump sind verstellbar. Zubehörteile wir eine Boxsack Aufhängung mit WallBall Shot oder ein Battlerope Halter kannst du ohne Probleme an dem WillGym S montieren.

Hier findest du mehr Infos


Training am WillGym von Krankenkassen unterstützt

Ab jetzt können Kurse am WillGym auch von den Krankenkassen (gem. § 20 Absatz 1 SGB V) gefördert werden.

 

Hierfür hat Sportwissenschaftler Markus Burmester für uns das Konzept „Funktionelles Outdoortraining (Kraft)“ entwickelt. Jeder, der am Kurs teilnimmt, hat die Möglichkeit die Kosten bei seiner Krankenkasse einzureichen und übernehmen zu lassen. Alle interessierten Physiotherapeuten und Trainer können sich für diesen Präventionskurs zertifizieren lassen.

Für mehr Infos bitte E-Mail an: info(at)willgym.de


Hör auf, Dich selbst zu verarschen!

Ein Kurz-Interview mit Felix Klemme, Buchhautor, Coach  und einer der bekanntesten Gesundheitsexperten Deutschlands im Interview mit WillGym. Felix trainiert selbst an dem WillGym HT.

Felix, warum trainieren die meisten Menschen immer noch lieber drinnen als draußen?

Das frage ich mich ehrlich gesagt auch. Dabei liegt es auf der Hand, dass Outdoor Training gegenüber dem Indoor Training viele Vorteile hat.

 

Welche Vorteile sind das?

Ich versuche das Thema Gesundheit so ganzheitlich wie möglich zu betrachten. Ein wichtiger Bestandteil ist  Bewegung, draußen in der Natur.  Wenn wir uns draußen in der Natur bewegen –und ich spreche ganz bewusst von Bewegung und nicht von Sport oder Fitness-, dann nehmen wir Reize auf, die wir drinnen nicht wahrnehmen.  Dazu gehören Sonnenlicht, Gerüche, biochemische Botenstoffe, aber auch Wind, Regen, Schnee etc. All das stärkt zum einen unser Immunsystem und senkt unser Stresslevel.

 

Umso erstaunlicher ist es doch, dass Fitnessstudios so schnell wachsen?

Immer mehr Menschen wird zwar bewusst, dass sie auch draußen Fitness machen können, aber der innere Schweinehund schlägt vor allem bei Dunkelheit und ungemütlichen Witterungsbedingungen zu. Ich denke der Großteil der Leute zieht den bequemen Weg ins warme Gym vor. Die meisten fahren mit dem Auto bis kurz vor den Eingang, um sich dann im Anschluss auf dem Fahrradergometer oder dem Laufband warm zu machen. Das Ganze ginge ja auch schon vorher, indem man ohne Auto zum Fitness Studio fährt. Ich sehe aber auch eine klare Entwicklung nach draußen, dass viele sich ganz bewusst für Sport draußen entscheiden. Statt Indoor- wird es eben Outdoor Gym. Das kann man natürlich wunderbar verknüpfen, wenn man ohne Geräte trainieren will oder so wie Ihr es anbietet, mit dem WillGym. Vielfalt ist draußen auf jeden Fall immer gegeben. Dazu braucht es entweder die richtigen Ideen für Übungen oder auch Anreize durch ansprechendes Trainingsequipment. Aber wie bereits erwähnt, es spielt das Wetter eine große Rolle:  Bei Regen, Sturm oder kalten Temperaturen lassen wir uns leichter von unseren Schweinehund besiegen.

 

Was rätst du Bewegungsmuffeln?

Wie ich schon mit anderen Worten sagte: sei einfach ehrlich zu dir selbst!  Der Weg zu einem gesünderen, energievollem Leben beginnt nicht im Fitnessstudio, sondern im Kopf. Erst wenn ich meinen Drang wiederstehe, mich mit Fast Food vollzustopfen oder abends zwei Stunden lang Netflix zu glotzen und stattdessen einfach mal eine halbe Stunde spazieren gehe, arbeite ich an mir selbst. Ich muss im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt lernen, meine Gewohnheiten aufzubrechen.  Und dabei muss ich auch nicht allzu streng mit mir selbst sein.  Natürlich ist es nicht schlimm, wenn ich hin und wieder mal einen guten Burger esse. Die Dosis und die Qualität macht den Unterschied.

 

Wie hältst du dich selber fit?

Ich versuche mich möglichst viel im Alltag zu bewegen.  Und ich versuche, drei bis vier kurze, knackige Workouts pro Woche zu machen. Aber wenn ich es mal nicht hinbekomme, stresse ich mich nicht.  Zurzeit arbeite ich sehr gerne am Outdoor Rack. Dabei ist eine meiner Lieblingsübungen Kreuzheben mit der Langhantel.


Frische Luft und ein starker Rücken für MitarbeiterInnen

Die Messebaufirma MDS erzielt mit regelmäßigem Outdoor Training erste Erfolge

Mit zwei Herausforderungen wandte sich das Messebauunternehmen „MDS“ mit Hauptsitz in der Nordheide bei Hamburg im letzten Jahr an uns:

Herausforderung eins: Die Rückenbeschwerden der Mitarbeiter verursachen zu viele Krankheitstage, die reduziert werden sollen.

Herausforderung zwei: Zwischen den gewerblichen und den kaufmännischen Mitarbeitern solle die Kommunikation verbessert werden.

Wir hatten verstanden und legten los.

 

Zu wenig und zu einseitige Bewegung

 

Diese Worte klingen bei fast allen von uns an: wir bewegen uns zu wenig und oder zu einseitig: Laptop & Co. und Drehstuhlpiloten lassen grüßen… Aber im Messebau stoßen wir bei diesem Thema auf ganz neue Dimension: Messestände, die groß (mehrere LKW-Ladungen) und ebenso schwer sind, müssen hergestellt, transportiert, montiert und entsprechend wieder demontiert werden. Die Mitarbeiter in diesem Bereich achten dabei weniger auf gesunde und korrekte Bewegungen, sondern an das Ergebnis für den Kunden. „Wir sind schon sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, die einen 1A-Job erledigen. Schließlich bekommen wir entsprechendes Feedback von unseren Kunden“, so Firmenchef Karsten Niemann. „Nur was nützt es, wenn die Mitarbeiter wochenlang Schwerstarbeit leisten und dann einen Morgens in der Firma anrufen und uns mitteilen, dass sie wegen schwerer Rückenleiden für einige Tage, gar Wochen ausfallen?“ Es musste etwas für die Mitarbeiter getan werden, um einerseits die Rumpfmuskulatur zu stärken und –das ist vielleicht noch bedeutender- ein Bewusstsein für richtige und falsche Bewegungen zu schaffen.

 

Vorteile für alle Beteiligten

 

„Nur ein Gerät draußen aufzustellen und schauen, was die Mitarbeiter damit anstellen, das reichte uns nicht“, erklärt Niemann. Die Übungen am WillGym mussten gezeigt werden, die Ausübungen korrigiert und das Bewusstsein dafür geschaffen werden, welche Vorteile regelmäßiges und vielseitiges Training mit sich bringt. „Das war natürlich eine Steilvorlage für uns“, beschreibt Dr. Torben Kneisler, Personal Trainer und WillGym Master Coach die damalige Ausgangslage: „Mit dem WillGym konnten wir ein geniales Training für jedes Fitness Level anbieten. Wir haben eigens für MDS ein Konzept entwickelt, bei dem sich alle Mitarbeiter wiederfinden konnten.“

 

Krankschreibungen aufgrund von Rückenleiden rückläufig

 

Seit den Anfängen von WillGym bei MDS sind anderthalb Jahre Zeit vergangen und die Ergebnisse des regelmäßigen Outdoor Trainings können sich sehen lassen: „Von Anfang an bieten wir das Training zweimal wöchentlich an, was viele Kollegen sehr zu schätzen wissen. Und tatsächlich sind die Krankschreibungen aufgrund von Rückenleiden zurück gegangen“, so der Firmenchef. Ob sich das Verhältnis zwischen den Mitarbeitern auch bereits verbessert habe? „Schwer zu sagen“ – konstatiert Niemann. „Auf jeden Fall senden die Mitarbeiter, die an dem Training teilnehmen, ein positives Beispiel. Und positive Beispiele finden früher oder später Nachahmung“.